Der Naturpark Maremma, auch als Uccellina-Park bekannt

ist einer jener Orte, an denen die Natur noch immer den Rhythmus der Tage bestimmt.

Hier trifft das Meer auf Wälder, Pinienhaine, wilde Strände und stille Wanderwege – und schenkt Erlebnisse, die die Art, die Toskana zu erleben, vollkommen verändern können.

1. Spaziergänge: der Park zwischen Wegen, Wäldern und Meer
Einfache Wege, oft mit Blick aufs Meer oder direkt dorthin führend, durchqueren einige der eindrucksvollsten Landschaften der Toskana.

• Die A5 – Waldroute ist ideal, um die grünste Seite der Uccellina-Hügel zu entdecken: zwischen mediterranen Bäumen, Sträuchern und den Düften der Macchia.

• Die A6 – Faunistische Route ist hingegen besonders bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang empfehlenswert: Wer langsam und leise geht, kann Damhirsche, Wildschweine und andere Tiere beobachten, die aus dem Wald kommen, um Nahrung zu suchen.

• Mit der A7 – Bocca d’Ombrone öffnet sich die Landschaft zu den weiten Panoramen der Ombrone-Ebene, wo Land und Meer einander unaufhörlich zu folgen scheinen.

• Wer einen entspannten Spaziergang im Pinienwald sucht, findet ihn auf der A9 – I Valloni: Diese Route führt durch eine der besonders charakteristischen Zonen des Parks, die oft als „kleines Afrika“ der Maremma bezeichnet wird.

• Die A10 – Strand von Collelungo führt hingegen zu einem der schönsten und unberührtesten Strände Italiens, zwischen den grünen Hügeln der Uccellina und dem kristallklaren Wasser des Tyrrhenischen Meeres.

2. Mit dem Fahrrad: der Park zwischen Schotterstraßen und offenen Panoramen
Zwischen Radwegen, verkehrsfreien Straßen und Routen mitten in der Natur schenkt jede Strecke ein anderes Gefühl von Freiheit.

• Die Route A7 – Foce Ombrone mit dem Fahrrad folgt dem Radweg bis Marina di Alberese und erreicht anschließend die Flussmündung, vorbei an Wiesen, auf denen Maremma-Pferde und Maremma-Rinder weiden.

• Für alle, die anspruchsvollere Strecken lieben, führt die A8 – Mittelalterlicher Weg mit dem Fahrrad über die historischen Wege der Uccellina bis zur alten mittelalterlichen Straße von San Rabano.

• Die berühmte Strada degli Ulivi (A11) ist perfekt für eine entspannte Radtour: eine lange asphaltierte, für den Verkehr gesperrte Straße, die durch das Herz des Parks bis zum Strand von Collelungo führt.

• Zu den faszinierendsten Routen gehört auch die Strecke Alberese – San Rabano, die zur historischen Abtei führt, eingebettet in die Wälder der Uccellina.

3. Am Strand: das wildeste Meer der Toskana
Hier sind die Strände ursprünglich geblieben, fern vom lauteren Tourismus und ganz nah an der authentischsten Natur.

• Der Strand von Marina di Alberese ist das Badeherz des Parks: ein langer natürlicher Küstenabschnitt, erreichbar mit dem Auto, Fahrrad oder Shuttle, perfekt für langsame Tage zwischen Dünen, Pinienwald und offenem Meer.

• Der Strand von Collelungo, überragt vom gleichnamigen Turm, ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar und zählt zu den eindrucksvollsten Ecken der maremmanischen Küste.

• Noch wilder sind die Buchten des Parks: Cala di Forno, nur im Rahmen geführter Besichtigungen an bestimmten Terminen zugänglich, und Cala Salto del Cervo, die ausschließlich zu Fuß über die Wege im Parkinneren erreicht werden kann.

• Im südlichen Teil des Parks liegt hingegen der wunderschöne Strand Le Cannelle, der nur über geführte Besichtigungen und Trekkingrouten durch die mediterrane Macchia erreichbar ist.

Die Strände des Parks sind die richtige Wahl für alle, die das Meer in seinem natürlichsten und unberührtesten Zustand erleben möchten.

4. Zu Pferd oder in der Kutsche: der Park zwischen Butteri, Herden und langsamen Rhythmen
Über Jahrhunderte wurden diese Orte genau so durchquert: auf Wegen durch die mediterrane Macchia, über weite Ebenen und vorbei an weidenden Herden.

Zu Pferd verändert sich die Perspektive auf die Landschaft vollkommen: Man erreicht Gebiete, die zu Fuß nicht zugänglich sind, durchquert wilde Umgebungen und kann leichter Damhirsche, Wildschweine und zahlreiche Vogelarten beobachten.
Während des Ausflugs kann es auch passieren, den Butteri zu begegnen – dem historischen Symbol der Maremma, die noch heute an der Betreuung der Maremma-Rinderherden beteiligt sind.

• Wer ein noch entspannteres Erlebnis bevorzugt, kann bei Kutschfahrten langsam den Bosco del Lasco, die Valloni-Zone oder die Wege in Richtung Strand von Collelungo durchqueren – zwischen Pinien, Dünen und Ausblicken, die fast an eine kleine mediterrane Savanne erinnern.

Erlebnisse zu Pferd oder in der Kutsche sind perfekt für alle, die den Park in einem langsamen Rhythmus entdecken möchten, eng verbunden mit der Tradition der Maremma.

3. Mit dem Kanu: der Park vom Fluss Ombrone aus gesehen
• Auf dem Ombrone zu paddeln bedeutet, in eine der ursprünglichsten Naturlandschaften Italiens einzutauchen. Kanutouren ermöglichen es, den Park aus einer vollkommen anderen Perspektive zu erleben – im langsamen Rhythmus des Wassers.

• Flussaufwärts schließen sich die Ufer zwischen Pappeln, Weiden und Ulmen; in Richtung Meer hingegen öffnet sich die Landschaft zwischen Schilf, Tamarisken und weiten Himmeln, die sich im Wasser spiegeln. Jede Tour ist anders: Man kann Reiher, Eisvögel, Bienenfresser, Wildschweine oder Rehe beobachten, die den Fluss überqueren – besonders bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Die Ausflüge werden von Naturführern begleitet und finden von März bis Oktober statt, auch nachts bei Vollmond.

Wofür soll man sich entscheiden?

Es ist nicht nur ein Naturpark: Es ist die Art, wie du die Maremma erleben möchtest.
Spaziergänge sind perfekt, wenn du Stille, Panoramen und direkten Kontakt mit der Natur suchst.
Das Fahrrad ist ideal, wenn du den Park frei zwischen Meer und Wegen erkunden möchtest.
Die unberührten Strände sind die richtige Wahl, wenn du das wildeste Meer der Toskana liebst.
Erlebnisse zu Pferd oder in der Kutsche sind perfekt, um in die authentischste Tradition der Maremma einzutauchen.
Kanutouren auf dem Ombrone zeigen hingegen die langsamste und überraschendste Seite des Parks.

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